Galerie 5

Fotoabzug von Grace Jones bei ihrem Auftritt am 1. Oktober 1981 im Metropol, Berlin 1981

© Fred Baumgart

S.O.36-Button, Berlin 1978

© Andreas Rohé

Fotoabzug von Joy Rider bei ihrem Auftritt am 3. Dezember 1980 im Kant-Kino, Berlin 1980

© Fred Baumgart

Lederjacke des PVC-Gitarristen Raymond Ebert, Berlin 1978

© Raymond Ebert

Johnny, Marky, Joey und Dee Dee Ramone beim ersten Konzert der Ramones in Berlin am 12. September 1978 in der Neuen Welt, Berlin 1978

© Fred Baumgart

Jenny mit ihrer Ratte „Bollox“ bei einem Konzert der Meteors im Metropol, Berlin 1984

© Raven

Zweite Ausgabe des Fanzines „Cooly Lully Revue“ von Klaus Maeck, Hamburg 1977

© Klaus Maeck

Trevor Watkins, der Sänger von White Russia, bei einem Auftritt im Kant-Kino, Berlin 1982

© Raven

M.D. Blitz von den Evil Kids im Punkhouse, Berlin 1978

© Peter Schlangenbader

Ralf Dörper im Ratinger Hof, Düsseldorf 1978

Plakat für das New York Narrative Film Fest im S.O.36, Berlin 1979

© Andreas Rohé/Ulli Kukulies

Plakat für den Film „Black Box“, der 1979 im Rahmen des New York Narrative Film Fests im S.O.36 gezeigt wurde, New York 1978

© Beth B/Scott B

Plakat-Druckvorlage für ein Konzert von Mania D. im Moon, Berlin 1980

© artwork by Gudrun Gut / courtesy of Beate Bartel

Von Martin Kippenberger gestalteter Aufkleber für das S.O.36, Berlin 1979

© Estate of Martin Kippenberger, Galerie Gisela Capitain, Cologne

Punk im Punkhouse, Berlin 1977

© Peter Schlangenbader

Von Martin Kippenberger gestaltete Eintrittskarte für die Veranstaltung „1/4 Jahrhundert. Einer von Euch unter Euch mit Euch“ im S.O.36, Berlin 1979

© Estate of Martin Kippenberger, Galerie Gisela Capitain, Cologne

Die Band „Matchbox“ bei einem Auftritt im S.O.36, Berlin im Februar 1979

© Klaus Hemme

Text für das Stück „Track 4“ von Mania D., Berlin 1980

© Mania D. / courtesy of Gudrun Gut 

Die New Yorker Band „Plasmatics“ bei einem Auftritt im Metropol, Berlin 1981

© Raven

Text zum Song „Unfall“, handgeschrieben von Frank Z., dem Sänger von Abwärts, Hamburg 1980

© Frank Z.

George Nicolaidis und Guido Havemann auf einem Flipper im Ratinger Hof, Düsseldorf 1978

© Wolf Lauenroth/n.A.p. 

Poster für das von Alfred Hilsberg organisierte Festival „In die Zukunft“, Hamburg 1979

© Rip Off/ZickZack

Banner der englischen Band „Crass“, das ein Teil der Bühnendeko war und nach einem Konzert der Band mitgenommen und im Rip-Off-Laden aufgehängt wurde, Hamburg 1980   

© Crass

Gabi Delgado bei einem Auftritt von DAF (Xmal Deutschland waren Vorband) im Aladin, Bremen am 4. Juni 1981

© Wolfgang Wiggers

„In der Mitte ein Schlagzeug, und links ein kleiner Tisch mit einem Tapedeck. Dahinter steht Tina Schnekenberger, die die Aufgabe hat, die vorher aufgenommenen Synthi-Sequenzen möglichst ohne Bandsalat und in geplanter Reihenfolge abzuspielen.

Eine simple, aber mächtig treibende Synthi-Sequenz mit dröhnenden Bässen lässt den Saal vibrieren. Dann setzt Robert Görl mit dem Schlagzeug ein. Nur wenige präzise Schläge reichen, um das Publikum in Bewegung zu bringen. 

Die „Macht der Wiederholung“, eigentlich nichts Neues in der Musikgeschichte, wird hier geradezu genial angewandt.

Plötzlich ist dann auch Gabi Delgado auf der Bühne und sprintet von einem Ende zum anderen. „Sato-Sato“ ist das erste Stück. Kaum jemand kann sich dem hypnotischen Rhythmus entziehen. „Habt keine Angst. Schwitzt, meine Kinder. Kämpft um die Sonne“ befielt er seinem Publikum. Und ja, sie schwitzen und kämpfen. Nach nur wenigen Minuten ist vor der Bühne nur noch ein einziges hüpfendes Menschenknäuel zu sehen. Auch Gabi kommt schnell ins Schwitzen, wirft sein schwarzes Oberhemd fort und tobt im weißen Muskelshirt über die Bühne. Immer wieder hin und her, wobei er mit dem Mikrofonkabel durch die Luft peitscht. Mit „Alle gegen Alle“ wird die Menge weiter aufgeputscht: „Links den roten Blitz. Rechts den schwarzen Stern. Unser Tanz ist so wild“. Niemand kann noch ruhig stehen. 

Zwei Wochen später, in der Düsseldorfer Philipshalle, wird die Bühne vom tanzenden Publikum gestürmt werden, bis sie fast zusammenbricht. Wer dort dabei war, erzählt noch heute davon.“

© Wolfgang Wiggers, 2022

Visitenkarte des Ladens Eisengrau, Berlin 1979

© Bettina Köster/Gudrun Gut

David Bowie und Iggy Pop (rechts angeschnitten) unterhalten sich in der Eröffnungsnacht des Clubs S.O.36 mit den Musikern der Düsseldorfer und West-Berliner Bands, die an jenem Abend gespielt haben, Berlin im August 1978

© Claus Ritter

Harry Rag, Claus Ritter, Gabi Delgado, Coca Cola, George Nicolaidis, Uwe Jahnke, Mark Eins, Stefan Schwaab, Ulrich Putsch, Gudrun Gut und Franz Bielmeier (v.l.n.r.) vor dem Eingang des S.O.36 am zweiten Tag der Eröffnung, Berlin im August 1978

© Andrea Riedel

„Ich erkenne unter anderem Coca Cola, Mark und Gudrun. Wir haben bei denen übernachtet, wenn wir in Berlin waren. DIN A Testbild haben wir mal nach Düsseldorf geholt, für ein Konzert im Ratinger Hof.“

© Peter Hein, 2022

Fotoabzug von Mechthild Hoppe, der für die dritte und letzte Ausgabe des legendären, von Harald inHülsen und Mechthild Hoppe herausgegebenen Iggy-Pop-Fanzines „Honey that ain’t no romance“ verwendet wurde , Berlin Anfang 1977

© Harald inHülsen

Gerrit Meijer bei einem Auftritt von PVC im Punkhouse, Berlin 1977

© Harald inHülsen